Nebulosa - Zeitschrift für Sichtbarkeit und Sozialität – University of Copenhagen

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Nebulosa - Zeitschrift für Sichtbarkeit und Sozialität 1 (2012), 1
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Die erste Ausgabe von Nebulosa bietet theoretische Reflexionen über
Sichtbarkeit und Lektüren des Sichtbaren an. Das Heft eröffnet mit
Beiträgen, die aus philosophischer Perspektive dem Erscheinen des
Denkens und seinem Ringen mit dem Nichts nachspüren, nach dem Bild als
Vermittler von Sichtbarkeit fragen. Es werden aktuelle
Sichtbarkeitsregimes und die Maße und Messungen von Sichtbarkeit in
sozialer Praxis und sozialwissenschaftlicher Theoriebildung hinterfragt.
Unter anderem anhand von Arbeiten von Gerhard Richter, Taryn Simon und
Walid Raad werden künstlerische Strategien des Sichtbar- und
Unsichtbarmachens analysiert. Abgerundet wird die Ausgabe durch einen
künstlerischen Beitrag, der Mind Maps als Vermittler von Sichtbarkeit
inszeniert.

Link zu dieser Ausgabe
<https://www.neofelis-verlag.de/zeitschriften/nebulosa/012012-wahrnehmung-und-erscheinen/>

Inhalt

Einleitung - Eva Holling, Matthias Naumann & Frank Schlöffel

Andrea Mubi Brighenti - Der Aufstieg indexierter Sichtbarkeiten

Andreas Becker - Eikonische Phantasie. Edmund Husserls Phänomenologie
der anschaulichen Vergegenwärtigungen und die Frage nach dem Bild

Daniel Pascal Zorn - Vor der Morgenröte. Das Ringen mit dem Nichts um
das Erscheinen des Denkens

Susanna Schönberg - Die Geste des sichtbar Machens: mögliche Objekte
(zum Sehen) anhand von Motivationen (des Erkennens) und (aktuelle)
Techniken der Emergenz

Eva Strohmeier - Mind Maps

Jessica Nitsche - Potentialität des Unsichtbaren. Ästhetische und
diskursive Dimensionen des Tatorts nach Walter Benjamin und in
künstlerischen Strategien der Gegenwart

Petra Feldmann - Die 'Schöne Jüdin'. Jüdische (Geistes-)Schönheit
zwischen erotisierter Begierde und judenfeindlicher Abwehr als
exemplarisches Phänomen einer Legitimierung hegemonialer
Wahrnehmungsordnungen

Philipp Schulte - Ich sehe was was du nicht siehst (und das ist
irrelevant). Gesellschaftliches Engagement in zeitgenössischer Kunst und
Walid Raads abweichende Blicke

Katrin Klitzke - Street Art. Stadt als Material und Legende